BZÖ-Huber: AMA soll Agrarprodukte statt Blumen zu vermarkten

Wien (OTS) - "Das ist eine Frechheit, Bauerngelder für

Wirtschaftskammerbelange zu verwenden", kritisiert BZÖ-Agrarsprecher
Abg. Gerhard Huber die Ankündigung der AMA, für Blumen und Pflanzen
werben zu wollen. Und weiter: "Die Agrarmarkt Austria soll sich auf
ihr Kerngeschäft konzentrieren und Produkte der heimischen Bauern
bestmöglich vermarkten; dafür erhält sie ja auch Förderungen aus
Steuermittel!" Nun sollen mit den Beiträgen zehntausender Bauern
plötzlich Baumschulen beworben werden. Die Wirtschaftkammer solle die
Werbung für ihre Gärtner und Floristen selbst übernehmen und nicht
indirekt neue Gesellschaften "verursachen", die dann der AMA - und
damit dem Steuerzahler - angehängt werden. In einer Anfrage an
Landwirtschaftsminister Berlakovich will Huber eine Erklärung "für
diese seltsamen Vorgänge."


BZÖ-Huber: "Werden Postamtsschließungen in Tirol nicht einfach hinnehmen"

Wien (OTS) - "Auch mit schönen Worten können die Postschließungen
nicht kaschiert werden", kritisierte der Tiroler BZÖ-Abgeordnete
Gerhard Huber die Schließungspläne. Durch die Untätigkeit und
Versäumnisse der rot-schwarzen Regierung drohe nun eine massive
Reduktion von Postämtern und ein massiver Personalabbau. Huber
fordert von Faymann und Co, alles zu unternehmen, um die qualitativ
hochwertige Versorgung mit Postdienstleistungen auch in Zukunft zu
gewährleisten.

Huber kritisierte, dass nach den Plänen in entlegenen Orten und
Bergtälern Osttirols Postämter zugesperrt werden sollen, rund um das
Ballungszentrum Lienz aber neue Postpartner gesucht werden. "Diese
ungleiche Verteilung wird das BZÖ so sicher nicht hinnehmen",
kündigte Huber an.

 


BZÖ-Huber: Genmais-Verbot nur erster Schritt für gentechnikfreie Modellregion

Wien (OTS) - "Das ist ein richtiger und wichtiger Schritt in der
EU, um gentechnisch manipuliertes Saatgut auch künftig von Österreich
fern zu halten", kommentiert BZÖ-Agrarsprecher Abg. Gerhard Huber den
heutigen Entscheid der Kommission. Allerdings ist der Genmais, dessen
Anbau in Österreich ohnehin verboten war, nicht das Hauptproblem, so
Huber, der sich für eine gentechnikfreie Modellregion in Europa
einsetzt. Das Hauptproblem ist Gensoja, wie es in rund 95 Prozent der
Futtermittel findet. "Das, was da verfüttert wird, bekommen die
Menschen in abgewandelter Form zu essen. Auch damit muss endlich
Schluss gemacht werden", verlangt Huber. Laut einer Studie kam es bei
Mäusen nach nur wenigen Generationen zu Veränderungen. Huber: "Das
kann und darf kein Politiker verantworten!" Der BZÖ-Agrarsprecher
warnt abschließend davor, dass dies "nur ein erster Teilerfolg ist,
denn der nächste Angriff der EU auf unsere Lebensmittelsicherheit ist
nur eine Frage der Zeit".


BZÖ-Huber: 400 Milchbauern werden Verträge gekündigt

Wien (OTS) - BZÖ-Agrarsprecher Gerhard Huber macht darauf
aufmerksam, dass zwei Molkereien insgesamt 400 Milchbauern in
Niederösterreich und dem Burgenland die Lieferverträge gekündigt
haben. 270 Biobauern aus der Region Waidhofen/Ybbs bangen damit
beispielsweise um ihre Existenz. Nachdem sich einige verzweifelte
Bauern an den BZÖ-Agrarsprecher gewandt haben, geht dieser nun in die
Offensive und lässt mit einem unkonventionellen Vorschlag aufhorchen:
"Die zuständigen Landesräte für Gesundheit sollen die
Landeskrankenhäuser auffordern, diesen vom Untergang bedrohten Bauern
die Milch abzukaufen und für ihre Patienten zu verwenden. Damit wäre
hier die Existenz vieler Bauern gesichert", verweist Huber hier auf
das Vorbild anderer Länder, wo seit einiger Zeit Biobauern
Krankenhäuser direkt beliefern.

Generell fordert Huber, den Preisdruck auf die Bauern zu vermindern
und kritisiert Landwirtschaftsminister Berlakovich. "Berlakovich
führt in Brüssel Scheingefechte gegen genmanipulierte Lebensmittel,
obwohl hier ganz Österreich hinter ihm stehen würde, auf der anderen
Seite lässt der Landwirtschaftsminister die Milchbauern allein im
Regen stehen. Ein Minister mit einer Katastrophenbilanz", so Huber.
Der BZÖ-Agrarsprecher verlangt einen echten Milchgipfel aller
Parteien, Interessensvertretungen und Beteiligten, wo ein
österreichweites Hilfspaket für die Milchbauern erarbeitet werden
soll. "Österreich lebt im wahrsten Sinne des Wortes von seinen Bauern
und ihren natürlichen gesunden Produkten. Unsere Bauern sind das
Rückgrat der Gesellschaft und dürfen nicht wie von vom schwarzen
Dreigestirn Bauernbund, Landwirtschaftsminister und Raiffeisen im
Stich gelassen werden", so Huber abschließend.