TIROL-AKTUELL

 

 

 

BZÖ-Huber: Land soll Müttergeld mittragen


„Die Erziehung der Kinder trifft fast immer die Frauen, da ist ein Müttergeld eine gerechte Lösung", erklärt der Tiroler BZÖ-Abgeordnete Gerhard Huber. Er fordert, dass Mütter bis zum sechsten Lebensjahr des Kindes ein Müttergeld bekommen können - je zu 50 Prozent von Bund und Land finanziert. „Selbstverständlich wird das nicht überall möglich sein, aber wenn sich eine Mutter so lange um ihre Kinder kümmern kann, dann ist das für die Entwicklung der Kleinen von Vorteil und muss unterstützt werden", so Huber.

 

Knapp über 50.000 Kinder bis zu sechs Jahren gibt es in Tirol. Von den rund 135.000 Müttern sind 11.300 in Elternkarenz. Huber: „So groß ist die Zahl der betroffenen Mütter also nicht. Und Frauen, die im Arbeitsleben stehen, werden auch nicht so lange dem Betrieb fernbleiben können." Aber speziell Frauen, die nicht ständig erwerbstätig sind, könnten sich bis zur Schulpflicht um ihre Kleinen kümmern, ohne Angst vor sozialen Problemen haben zu müssen, ist der Bzö-Abgeordnete überzeugt.

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