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BZÖ-Huber: Öffentliche Gelder in Lienz von privatem Verein vergeben =
Lienz (OTS) - "Die Errichtung einer neuen Kinderkrippe ist durchaus zu begrüßen, die Art und Weise, wie es erfolgt, ist aber mehr als bedenklich", erklärte "Dein Lienz - BZÖ" Bürgermeisterkandidat Abg. Gerhard Huber. Denn die Vergabe des Auftrags, der laut Huber zu hundert Prozent aus Bundes- und Landesförderungen finanziert wurde, sei durch den Verein erfolgt, der die Kinderkrippe betreibt. Dies habe auch die ÖVP-Bundesrätin Elisabeth Greiderer, deren Ehemann ohne vorherige Ausschreibung mit der Planung beauftragt wurde.
"Hier geht es um tausende Euro an öffentlicher Gelder und offensichtlich wird bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen ohne Ausschreibung von der ÖVP gepackelt, dass sich die Balken biegen", kritisierte Huber. Der BZÖ-Bürgermeisterkandidat kündigte an, auch weiterhin "die Freunderlwirtschaft der ÖVP schonungslos aufzudecken!"
Rückfragehinweis: Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
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OTS0190 2010-02-25/12:51
251251 Feb 10
BZC0008 0140

BZÖ-Huber: ÖVP-Vetternwirtschaft und offensichtlicher Vergabeskandal in Lienz
Utl.: Ehemann von ÖVP-Bundesrätin Greiderer erhält Planungsauftrag der Stadt Lienz =
Lienz (OTS) - In Lienz ist heute ein besonders skandalöser Fall von ÖVP-Vetternwirtschaft bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen bekannt geworden. ÖVP-Bundesrätin Elisabeth Greiderer war nach Medienberichten die treibende Kraft für die - grundsätzlich positive - Errichtung der neuen Kinderkrippe. "Es ist aber ein Skandal, dass die Vergabe für die Planung der neuen Kinderkrippe an das Planungsbüro von Greiderers Ehemann erfolgt ist", zeigt sich "Dein Lienz - BZÖ" Bürgermeisterkandidat Abg. Gerhard Huber verärgert, aber nicht verwundert. "Muss man jetzt schon mit der ÖVP verheiratet sein, damit man in Tirol und speziell in Lienz öffentliche Aufträge erhält," stellt sich Huber die Frage.
Auch die Tatsache, dass nach Nachfrage bei den Lienzer Architekten keiner eine Einladung zu einer Ausschreibung betreffend die Kinderkrippe erhalten hat, macht Huber stutzig. "Es besteht hier der begründete Verdacht, dass es gar keine konforme Ausschreibung gegeben hat. Dies wird auch dadurch genährt, dass bei der Gemeinde Lienz heute keine Auskunft zu erhalten war, ob eine Ausschreibung stattgefunden hat".
"Die ÖVP hat in gewohnter Art und Weise wieder einmal bewiesen, warum es der ÖVP bei den kommenden Gemeinderatswahlen tatsächlich geht. Nämlich nicht um die Schaffung von Arbeitsplätzen und Stärkung der Kaufkraft, sondern einzig allein um die Absicherung ihrer Pfründe. Ich fordere Köll, Hibler, Greiderer und die ÖVP auf, zu erklären, warum es für die Vergabe der Planungsarbeiten keine öffentliche Ausschreibung gegeben hat", so Huber, der ansonsten mit rechtlichen Schritten droht. "Nur ein starkes BZÖ im Lienzer Gemeinderat ist der Garant dafür, dass künftig in Lienz die Freunderlwirtschaft der ÖVP endlich ein Ende hat" bekräftigt Huber.
Rückfragehinweis: Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
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Sachpolitik statt Machtpolitik